Wie gut oder schlecht geht es uns wirklich?

Wenn Du unseren letzten Podcast gehört hast, dann weißt Du, dass auch wir mal schlechte Laune haben. Wir haben verschiedene Versionen wie wir damit umgehen – vom joggen, boxen über essen hin zum meditieren.

Doch wie sieht es denn eigentlich auf der Welt aus? Und wie kann man denn mit dem Ganzen umgehen, wenn dann auch noch die persönliche miese Laune dazukommt?

Heute machen wir uns mal ein paar Gedanken dazu. Fangen wir an mit einem kleinen Überblick über die Weltsituation. Auf der Welt passiert momentan soviel – Kriege, Welthunger, Rassisten, menschenunwürdige Regierungen, fehlgeleiteter Natur- und Tierschutz – da kann man den Überblick auch mal verlieren, aber das ist sicherlich auch ganz gut. Wenn wir auf die Politik gucken, kann einem Angst und Bange werden. Ähnlich sieht es mit Mutter Erde aus. Wenn dann noch der Blick auf andere Länder hinzukommt – die sogenannten „Dritte Welt“ Länder – kann man sich fragen, was ist eigentlich Glück? Oder auch: Geht es mir persönlich denn schlecht? Und was kann ich tun?

Um eine (oder auch mehrere) Antworten darauf zu bekommen, schauen wir uns einmal an was eigentlich Glück ist bzw. sein kann.

 

  1. Was ist Glück?

Zuallererst: Glück hängt nicht davon ab wer Du bist oder was Du besitzt. Glück ist vielmehr etwas was gerne auch seine Aufmerksamkeit haben möchte – in den kleinen Dingen, in der Erfüllung Deiner Bedürfnisse zum Beispiel.

Wusstest Du, dass es Glücksforschung gibt? Die Glücksforschung beschäftigt sich mit den verschiedenen Aspekten rund um Glück und glücklich sein. Dabei unterteilen die Forscher zwischen Zufallsglück und Lebensglück. Das Zufallsglück ist zum Beispiel ein zufälliger Lottogewinn. Das Lebensglück ist etwas, das Du lernen kannst und jeder Mensch kann es für sich selbst beeinflussen. Das bedeutet auch, dass Du in Dir selbst schauen musst, was Dich glücklich macht. Meistens sind es eben nicht die materiellen Dinge, die das Glück ausmachen, sondern die alltäglichen Dinge, wie ein Lächeln oder auch ein neuer Auftrag, ein tolles Bild usw.

Wenn wir jetzt zurückschauen auf die anfangs gestellte Frage: Wie gut oder schlecht geht es uns wirklich? In der Frage oder Antwort nach dem Glück kannst Du sehen ob es Dir oder auch uns allen gut oder schlecht geht.

  1. Was kann ich tun gegen diese ständig schlechten Nachrichten aus der Weltsituation?

Den Überblick zu behalten oder zumindest grob zu wissen was derzeit in der Welt so los ist, kann manchmal von den glücklich machenden Dingen ablenken. Häufig kommt auch die Frage danach auf, was jeder denn tun kann um die Weltsituation besser machen zu können. Das ist schon eine riesige Aufgabe und für einen allein scheint es nicht lösbar zu sein. Doch was kannst Du tun um die Dinge auch in der Welt zu ändern? Eines ist relativ klar: Uns geht es deutlich besser als die meisten Medien es postulieren und wir können unser eigenes Glück und Glücklich Sein beeinflussen. Auf die Weltsituation bezogen, kann es hilfreich sein im Kleinen anzufangen.

Du denkst vielleicht es gibt zu wenig Liebe auf der Welt? Dann beginne jeden Tag etwas liebevolles (muss nichts Großes sein) in Deiner näheren Umgebung zu verteilen. Das kann ein einfaches Lächeln sein an jemanden den Du nicht kennst oder ähnliches. Du wirst merken, dass sich das immer weiter vergrößern wird. Oder Du machst Dir Sorgen um die Umwelt (das machen wir ja tatsächlich alle deutlich mehr und sollten es auch tun!!), dann fang auch hier im Kleinen an. Überlege Dir was Du ändern kannst in Deinem Verbrauch und Einkauf usw. In unserem Blogbeitrag und auch in dem Podcast vom September sprechen wir darüber.

Du wirst merken, dass Du nicht nur etwas tust um die Situation auf der Welt zu verbessern, sondern du wirst auch glücklicher und zufriedener werden. Dann kommt auch nicht mehr soviel schlechte Laune auf.

 

  1. Hier noch ein paar Anregungen Glück zu sammeln und die schlechte Laune schlechte Laune sein zu lassen.

Du kannst mit einigen simplen Übungen Deine Wahrnehmung und Aufmerksamkeit für das Glück schulen.

Die erste Übung ist auch wunderbar gegen schlechte Laune oder zu viel Stress. Ein Tagebuch führen. Ja, hört sich wie etwas an, dass man mit 14 gemacht hat, aber Dein Tagebuch soll ganz speziell sein. Es ist nämlich ein Tagebuch Deiner glücklichen Momente bzw. für die Dinge für die Du dankbar bist. Schreibe einfach drei Sachen / Erlebnisse auf für die Du dankbar bist. Das können auch ganz kleine Dinge sein.

Das Aufschreiben hat auch zur Folge, dass Du dem Glück und der Dankbarkeit mehr Aufmerksamkeit gibst und somit bekommt das Gute auch mehr Platz in Deinem Leben und Deiner Umgebung. Eine ganz tolle Aufmerksamkeitsübung kann auch das Sammeln von Glücksmomenten sein, die Du jeden Tag erlebst. Nimm Dir dafür ein paar Steine (kleine Steine, keine Findlinge ;)) in eine Deiner Hosentasche oder Jackentasche, ob links oder rechts ist erst einmal egal. Wenn Du einen glücklichen Moment an dem Tag hast, nimmst Du Dir eins Deiner Steinchen und packst es in die andere Tasche. Am Ende des Tages kannst Du in Deiner Tasche nachschauen, wie viele Glücksmomente Du an diesem Tag hattest. Hört sich doch toll an oder?

Zuletzt sei heute nur noch gesagt: Uns geht es richtig gut!!! Sei einfach glücklich!!!

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