Rechnungen schreiben – ganz einfach

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Wer sich selbstständig macht, muss auch über das Thema Steuern nachdenken. Ein Beratungsgespräch bei einem Steuerberater ist daher von Vorteil. Doch keine Sorge, das ist alles nur halb so wild. Denn zuallererst solltest Du einfach mit Deinem Business starten. Das ist der erste und wichtigste Schritt.

Also traue Dich und fange erst einmal an!

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Natürlich solltest Du zu diesem Zeitpunkt in der Lage sein, eine ordnungsgemäße Rechnung auszustellen.
Wie einfach es ist, eine Rechnung für Deine erbrachten Leistungen zu schreiben, zeigen wir Dir in diesem Beitrag.

Welche Punkte Du beim Schreiben einer Rechnung beachten musst:

(Eine vollständige Liste findest Du übrigens im Umsatzsteuergesetz)

  1. Name und Anschrift des leistenden Unternehmens
  2. Name und Anschrift des Leistungsempfängers
  3. das Leistungsdatum
  4. die Leistungsbezeichnung
  5. das Ausstellungsdatum (= Rechnungsdatum)
  6. eine fortlaufende Rechnungsnummer (Du musst nicht mit der 1 starten. Es kann auch die Nummer 150 sein. Wichtig ist nur, dass die Nummer fortlaufend und einmalig vergeben ist.)
  7. die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder die Steuernummer des Ausstellers (Die Steuernummer sollte jedoch besser als private Information behandelt werden. Daher empfehlen wir Dir hier die Umsatzsteuer-ID.)
  8. das Entgelt (Nettobetrag) aufgeschlüsselt nach Steuersätzen und Steuerbefreiungen anzuwendender Steuersatz, Steuerbetrag oder Hinweis auf Steuerbefreiung

Des Weiteren kannst Du noch ein paar freiwillige Angaben machen.

Diese sind zwar nicht vorgeschrieben, aber aus eigenem Interesse unverzichtbar:

– Angaben zur Bankverbindung
– persönliche Kontaktdaten

Das war es auch schon! Ist doch gar nicht so schwer, oder?


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Hier ist trotzdem noch ein kleiner Tipp von uns:

Rechnungen müssen so archiviert werden, dass eine nachträgliche Bearbeitung verhindert wird bzw. muss es nachvollziehbar sein, wenn es zu einer Abänderung kommt.
Daher macht es einen Unterschied, ob Du die Rechnung nur ausdruckst (Papierbeleg) oder Du diese abspeicherst (digitaler Beleg).

Du hast 3 Möglichkeiten:

  1. Du schreibst die Rechnung mit einem gängigen Programm (z.B. Word) und druckst diese nur aus, speicherst sie aber nicht
  2. Du speicherst die Rechnung mit einem Dokumentmanagement-System (DMS-System)
  3. Du nutzt ein Rechnungsschreibungs-Programm, das die Anforderung erfüllt, dass Änderungen nachzuweisen sind

Es gibt sogar branchenspezifische Programme mit tollen Funktionen, die perfekt zu Deinem Business passen. Aber auch branchenübergreifende wie z.B. Lexware. Wenn Du nun noch darauf achtest, dass die Software GoBD- konform ist, bist Du auf der sicheren Seite. Der Server sollte zudem unbedingt in Deutschland stehen, falls man z.B. In Clouds speichert. Denn das Finanzamt geht davon aus, dass die Belege im eigenen Land liegen.

Willst du mehr wissen? Dann höre in unsere Podcast-Folge „Steuer? Na klar! Interview mit Steuerberaterin Verena Nowotnick“, die du hier finden kannst:

Wie Du siehst, ist das alles ganz einfach. Also lege los!

Und immer schön fleißig die Belege für Deine Einnahmen und Ausgaben sammeln!- und dann ab damit zum Steuerberater 🙂

Liebe Grüße

Steffo und Franzo

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