Wie gehst Du am besten mit Krankheit um als Selbstständige?

in der Selbstständigkeit krank werden

Wir kennen das ja alle, wenn der Schnupfen kommt, die Magen-Darm-Grippe oder einfach unglaublich viel Stress, so dass der Körper sagt: „Nö, jetzt habe ich keine Lust mehr! Ich brauche Pause.“ Die verschiedenen Aufgaben und Aufträge Deines Business warten und wollen (teilweise müssen) erledigt werden. Was machst Du denn am Besten, wenn es jetzt zu so einem Fall kommt, dass Du nicht wirklich weiterarbeiten kannst (ob physisch oder psychisch ist dabei Nebensache). Es gibt natürlich auch die schwereren Krankheiten oder Unfälle, die Dich länger aus Deinem Business werfen können. Heute wollen wir Dir ein paar Tipps oder Anregungen geben, wie Du mit Krankheit umgehen kannst und auch wie Du zu einer guten Work-Life-Balance finden kannst, so das Du erst gar nicht krank wirst.

Tipp 1: Achtsam mit Dir umgehen – der Weg zu einer guten Work-Life-Balance

Was jetzt eine gute Work-Life-Balance mit Krankheit zu tun hat, scheint im ersten Moment irgendwie nicht so richtig klar zu sein. Doch mit einer guten oder auch ausgeglichenen Lebensweise in Deiner Selbstständigkeit kannst Du einigen Krankheiten schon einmal vorbeugen. Denn darum geht es häufig: das Vorbeugen oder auch Vorsorgen/Absichern. Als Selbstständige/Freelancerin bestimmst Du Deine Arbeitszeiten selbst. Und manchmal sammeln sich da in der Woche so um die 100 Arbeitsstunden zusammen. Um sicher zu gehen, dass Du Dich nicht komplett ausnockst, plane Deine Woche und plane Dir darin auch Zeit für Dich selbst ein – für Deine Hobbys, Deine Familie, Freunde oder auch einfach den Spaziergang.

Was zu einer guten Balance auch dazugehört, ist das Aufladen der Akkus (also der eigenen, nicht der Akku aus Deinen technischen Geräten 😉 ). Dafür hilft öfter auch einfach mal raus aus dem Alltag zu kommen und das steigert auch gleich Deine Kreativität. Du kannst Dir auch dafür noch einmal unseren Blogbeitrag zur Kreativität durchlesen, denn so hast Du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen – Gesund bleiben und Kreativität steigern.

Tipp 2: der finanzielle Puffer

Nun ist es geschehen und die Grippe hat Dich erwischt. So eine Grippe kann schon auch mal gut zwei bis drei Wochen ein Ausfall sein, was natürlich auch heißt, dass Du wahrscheinlich keine Einnahmen machen kannst. Um in dieser Zeit trotzdem weiter alle Rechnungen (Miete, Telefon und was nicht so alles anfällt) ist es sinnvoll sich einen finanziellen Puffer anzulegen. Am besten ein Puffer mit dem Du gut über drei Monate kommst. Meistens ist es gerade zum Beginn der Selbstständigkeit nicht gerade einfach diesen Puffer anzulegen, da noch nicht so viele Aufträge da sind oder Du Dich noch nicht richtig positioniert hast auf dem Markt, aber denke daran auch Kleinvieh macht Mist. Sicherlich ist es Dir trotzdem möglich ein Paar Euro pro Monat zur Seite zu legen. Wie du gut für dich und dein Unternehmen kalkulieren kannst, kannst du auch zusammen mit Steffo in einem Coaching herausfinden. Alle Infos dazu findest du hier.

Eine andere Möglichkeit ist eine zusätzliche Krankentagegeldversicherung, da die gesetzlichen erst Tagegeld ab dem 43. Tag zahlen. Einige Infos zum Thema Krankgeld für Selbstständige findest du in dem Blogpost von Finanztip.de

sparschwein geld zurücklegen

Tipp 3: Outsourcing, Abgabetermine verschieben, miteinander reden

Wenn Du nun krank geworden bist, aber noch einige Aufgaben oder Aufträge zu erledigen hast, schaue einfach mal in Deinem Netzwerk wer das erledigen kann. Sicher musst Du dann auch investieren, aber Dein Geschäft läuft trotzdem noch weiter und alles andere ist Verhandlungssache. Sicher solltest Du auch darauf achten, dass Du Dinge, die direkt mit Deinem Auftraggeber zu tun haben auch absprichst. Und ja das sind auch nur Menschen, die mal krank waren und denen häufig auch bewusst ist, dass Selbstständige erst wenn es gar nicht mehr geht Termine verschieben. Im Grunde gilt bei allem, dass miteinander gesprochen wird – ob das nun mit einer Geschäftspartnerin, Kundin, Assistentin oder Netzwerkpartnerin ist.

Tipp 4: regelmäßige „stille“ Einnahmen

Um im Krankheitsfall trotzdem einige Einnahmen zu bekommen, kann es sich lohnen ein passives Einkommen sich aufzubauen. Und nicht nur für den Krankheitsfall lohnt sich so ein passives Einkommen. Was kann das denn eigentlich sein? Es gibt verschiedene Möglichkeiten solche Einnahmen zu generieren. Als Fotografin würde sich zum Beispiel Stockfotografie anbieten, wobei dabei natürlich auch zu beachten ist, dass das auch eine Weile dauert bis Du Dir einen guten Pool an Bildern und regelmäßigen Abnehmern aufgebaut hast, aber es kann sich lohnen. Vielleicht bist Du aber auch im Coaching oder als Ratgeberin tätig? Und hast mal ein E-Book oder einen online-Kurs oder ähnliches hergestellt? Dann kannst Du damit (mit dem richtigen Marketing) ohne große zusätzliche Arbeit „stille“ Einnahmen generieren.

in der Selbstständigkeit krank werden

Sicher gibt es noch deutlich mehr Tipps zu einem Krankheitsfall in der Selbstständigkeit. Vielleicht fällt Dir ja noch etwas ein, dann schreibe es einfach in die Kommentare. Wir sind immer daran interessiert wie Deine Erfahrungen und Dein Umgang mit den hier besprochenen Themen sind.

Der wohl wichtigste Tipp ist: Bleib gesund, finde Deine richtige Work-Life-Balance und sei glücklich!!! 🙂

Eure Steffo und Franzo

Comments · 2

  1. Super Beitrag!
    Ja, das mit der Vorsorge und Achtsamkeit ist immer wieder ein Thema…

    Ich bin gerade tatsächlich dabei, mich im Bereich der stillen Einnahmen umzusehen. Das Jahr hat ja gerade erst begonnen, ergo: Dieses Jahr wird die Basis erstellt!

    Ich freue mich auf weitere Beiträge!

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