Ist gruseln im Business erlaubt? Warum wir uns gerne gruseln und was für positive Effekte das haben kann…

Hast Du das auch gerade gehört? Da war so ein Knacken in der Wand und am Fenster ein Schatten… Heute können wir uns richtig schön gruseln, denn es ist Halloween!!!! Die Süßigkeiten stehen schon bereit, die Kostüme Deiner Kinder sind schon genäht und auf geht’s in die Nacht. Doch warum wird Halloween eigentlich gefeiert und wo sind die Ursprünge? Und häh?!?! was hat das eigentlich mit Deinem Business zu tun? Darfst Du Deinen Kunden mal so richtig das Gruseln zeigen? Wenn Du es geschickt machst, lautet hier die Antwort: JA… Hab Deinen Spaß und verschrecke Deine Kunden nicht zu doll, dann kannst Du auch viel Aufmerksamkeit oder besser Sichtbarkeit bekommen, auch wenn Geister meistens nicht sichtbar sind ;), aber das ist ja in der Halloween-Nacht genau der Punkt. Die Tür zwischen der weltlichen Welt und der Geisterwelt ist nämlich offen…. Huhhhhhhhhh!!!

Aber kommen wir erst einmal zu dem Ursprung und dem Grund von Halloween:

  1. Halloween ist ursprünglich aus dem christlichem Glauben abgeleitet. Es bezeichnet den Vorabend von Allerheiligen („All Hallow’s Eve“). Noch ursprünglicher kommt Halloween aus dem keltischen Brauch und wurde bei den Kelten als das Samhain-Fest gefeiert. Es geht dabei unter anderem um das Verabschieden des Sommers und Willkommen Winter.
  2. Die Kelten glaubten auch, dass in dieser Nacht die Welt der Toten mit der Welt der Lebenden zusammentreffen. Um sich vor den Geistern zu schützen und sie zu erschrecken, wurde sich verkleidet. Somit konnten die Toten auch nicht Besitz ergreifen von den Lebenden. Na, schon Angst vor heute Abend?
  3. Erst im 19. Jahrhundert ist der Brauch von irischen Einwanderern nach Nordamerika und Kanada gebracht worden und ist dort dann im Laufe der Zeit zu dem geworden was heute als Halloween bekannt ist. In den 1990er Jahren sind dann einige Karneval-Marketing-Spezialisten darauf gekommen, diesen nun amerikanischen Brauch zu nutzen. So kommt es, dass in den letzten Jahren immer mehr Kinder auch hier bei uns zu Halloween durch den Abend laufen und nach Süßigkeiten fragen.
  4. Das „Trick or Treat“ hat allerdings wieder einen ganz anderen Ursprung. Am 2. November („Allerseelen“ – 1.November ist „Allerheiligen, nicht verwechseln) sind europäische Christen von Dorf zu Dorf gewandert, um nach „Seelenkuchen“ zu bitten. Das ist ein quadratisches Brot mit Johannisbeeren. Je mehr Brot jemand bekommen hatte, um so mehr wurde für die verstorbenen Angehörigen der Schenkenden gebetet – also allen Seelen soll gedacht werden. Das war ca. im 9. Jahrhundert.
  5. Dann gibt es ja noch das Kürbisschnitzen. Dieser Brauch hat seinen Ursprung in einer irischen Erzählung von einem Mann namens Jack. Jack war ein trickreicher und häufig betrunkener Typ, der den Teufel dazu gebracht haben soll auf einen Baum zu klettern. Jack schnitzte ein Kreuz in den Baum und der Teufel konnte nicht mehr hinabsteigen. Es wurde daraufhin ein Handel zwischen den Beiden ausgehandelt: Jack lässt den Teufel vom Baum herunter, wenn er (Jack) nie wieder Angst vor dem Teufel haben müsste. Jahre später starb Jack dann und ihm wurde der Zugang zum Himmel verwehrt, weil er sich mit dem Teufel eingelassen hat. Und der Teufel ließ Jack auch nicht in die Hölle, da er immer noch stinkig auf Jack war. Der Teufel gab ihm stattdessen eine ausgehöhlte Rübe, in der glühende Kohle lag, so dass Jack seinen Weg im Dunkeln finden konnte. Warum aus der Rübe ein Kürbis geworden ist, ist ganz simpel: Die Iren stellten in Amerika fest, dass es dort mehr Kürbisse als Rüben gab. Außerdem lässt sich, glauben wir, ein Kürbis auch besser schnitzen als einen Rübe.

Das sind ganz schön viele verschiedene Ursprünge und Legenden, die zu dem heutigen Halloween geführt haben und das sind noch nicht mal alle.

Jetzt noch einmal zu der Frage zurück, warum das Gruseln auch positive gute Aspekte hat und jeder sich mal gruseln darf und sollte. Das Gruseln ermöglicht auf spielerische Art, verschiedene neue Erfahrungen zu sammeln und dabei kannst Du gefahrlos ausprobieren, wie gut Du mit Aufregung und Bedrohung umgehen kannst – also auch negativen Gefühlen. Gruseln ist nicht einfach nur Angst, sondern vielmehr ein Mischung aus verschiedenen scheinbar widersprüchlichen Gefühlen, die manchmal sogar mit körperlichen Veränderungen einhergehen.

Wir sind schon gespannt auf heute Nacht… Die Verkleidung wartet schon darauf übergezogen zu werden, die Kürbisse sind fertig, die Süßigkeiten liegen bereit und denke immer daran: Der Kameramann ist immer da!! 😉

Einen gruseligen Abend mit vielen Geistern wünschen

Steffo und Franzo

Comments · 1

Schreibe einen Kommentar

*