Die Rauhnächte und der Übergang zum nächsten Jahr

rauhnächte

Jetzt sind die Feiertage schon fast vorbei. Der Weihnachtsmann oder das Christkind und die Wichtel waren schon da. Doch die Zeit, die mit dem 24.12. beginnen, sind eine ganz besondere Zeit. Sie beschreiben die Zeit zwischen den Jahren. Diese Tage werden auch Rauhnächte genannt. Sie starten sechs Tage vor dem neuen Jahr und enden in der sechsten Nacht des neuen Jahres.

In dieser Zeit gibt es viele verschiedene Bräuche und Rituale. Allen ist dabei eines gleich – sie sind dafür da sich von dem Alten zu verabschieden und das Neue willkommen zu heißen. Auch ist diese Zeit für eine Reinigung, z.B. mit Räuchern, sehr gut geeignet.

Die Entstehung der Rauhnächte

Im Laufe der Menschheit wurde die Zeit vom Mondkalender auf den Sonnenkalender umgestellt. Einige Religionen und Kulturen rechnen auch heute noch mit dem Mondkalender, z.B. im Judentum und auch der Maya-Kalender ist nach dem Mond gerichtet. Der Mondkalender hat nur 354 Tage und da der Sonnenkalender 11 Tage und 12 Nächte mehr hat, blieb eben etwas Zeit über.

Über den genauen Beginn der Rauhnächte können wir nichts so genaues sagen, da es verschieden interpretiert wird. Bei Manchen geht es am 25.12 um 00.01 los und endet am 5.01. um 23:59 Uhr. In anderen Gebieten beginne die Rauhnächte bereits am 21.12. – also mit der Sonnenwende.

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Bräuche und Rituale

Wir wollen Dir jetzt ein paar Rituale und Bräuche vorschlagen, wie Du am besten die Raunächte verbringen kannst und Dich auf Dein nächstes Jahr vorbereitest und das eben nicht nur im Privaten, sondern auch im Business,

  1. Beschäftige Dich mit Deinen Wünschen für das kommende Jahr.

Schaffe Dir einen schönen Rückzugsort und komme zur Ruhe. Vielleicht meditierst Du auch ein bisschen. Wenn meditieren für Dich nichts ist, lege Dich einfach ganz entspannt hin und lasse Deine Gedanken an Dir vorbeiziehen (nur so nebenbei, genau das ist es nämlich was Du beim meditieren machst, hat nur einen anderen Namen 😉 ) Wenn Du dann wieder in den Tag zurückgehst, schreibst Du am Besten auf was Dir so durch den Kopf gegangen ist. Da sind sicherlich einige Wünsche dabei an die Du noch gar nicht gedacht hast. Und die ommen dann nämlich aus Deinem Herz und nicht aus dem Verstand – denke daran alles was aus dem Herz kommt, wird auch was.

  1. Das Wunschritual – Plane Dein nächstes starkes Jahr

In dem Glauben an die Rauhnächte wird auch gesagt, dass jede Rauhnacht für einen Monat im neuen Jahr steht. Setze Dich bei Kerzenschein entspannt und ruhig hin. Nimm Dir etwas Zeit und überlege Dir was Du im nächsten Jahr erleben und erreichen möchtest. Vielleicht sind dort auch Dinge dabei die etwas Zeit benötigen, aber da gibt es bestimmt einen Monat der Dir besonders geeignet dafür vorkommt. Dann schreibst Du in jeder Rauhnacht (die Kerzen nicht vergessen) einen Wunsch auf und machst ihn an eine Pinnwand oder an ein Plakat. Wenn Du zum Beispiel am 28.12. einen Wunsch aufschreibst, planst Du diesen dann im April nächsten Jahres, denn der 28. steht für den April. Du hast am Ende der Rauhnächte dann einen wunderbaren Überblick über das was Du erreichen möchtest und was Du Dir wünschst. Das Ganze soll nicht statisch sein. Du darfst auch Deine Wünsche in verschieben, aber am Ende des nächsten Jahres solltest Du Dir alle Wünsche erfüllt haben.

  1. Noch ein Wunschritual

Du schreibst auf 13 kleine Zettelchen einen Wunsch. Denke daran immer positiv zu formulieren und in der ist-Form zu schreiben. Also anstatt: „Ich wünsche mir, dass ich nicht mehr mit so vielen Kunden über den Preis diskutieren muss.“ lieber so: „Ich habe meine Traumkunden.“ oder ähnlich. Also immer so formulieren als ob es bereits eingetreten ist. Diese dreizehn Zettel steckst Du dann zusammengefaltet, so dass Du die nicht mehr lesen kannst, in ein Glas oder eine schöne Schachtel. Ab dem 24.12. ziehst Du jeden Tag ein Zettel heraus wie bei einem Adventskalender. Achte darauf, dass Du ihn nicht liest. Dann übergibst Du dieses Zettelchen einem der vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft). Das machst Du bis zum 5. Januar. Wer jetzt mitgerechnet hat, dem fällt auf, dass nun ein Zettel übrig ist. Diesen letzten Zettel öffnest Du und liest ihn. Das ist jetzt der Wunsch für dessen Erfüllung Du selbst zuständig bist. Alle anderen Wünsche werden Dir vom Universum erfüllt. Und die Rauhnächte sind für solche Sachen einfach besonders gut geeignet.

feuer

Es gibt noch viel mehr Rituale, die Du in den Rauhnächten durchführen kannst, jedoch sind die Wunschrituale die Bekanntesten. Und haben nicht nur den Effekt, dass Deine Wünsche erfüllt werden, sondern haben gleich nebenbei noch den Effekt, dass Du Dich auf das konzentrierst und fokussierst, was Du möchtest.

Auch das Räuchern ist sehr beliebt (am Besten geeignet für diese Zeit: weißer Salbei, Beifuß) und Reinigung im Allgemeinen, also nicht nur einfach die Badewanne oder Dusche. Sauna ist ja auch eine wunderbare Reinigung. Vielleicht gehst Du mal wieder ;).

Hast Du denn ein besonderes Ritual in dieser wunderbaren und schönen Zeit?

Wir wünschen Dir eine wunderbare Zeit und sehen oder hören uns im nächsten Jahr wieder.

Comments · 2

  1. Hallo ihr Lieben,

    ein toller Beitrag! Ich schließe das Jahr auf dem Blog ab mit einem „Top-Listen-Beitrag“, also: Was war 2019 besonders beliebt?

    Und ich danke den Menschen, die das auslaufende Jahr besonders stark für mich geprägt haben.

    Als Ritual für das beginnende Jahr setze ich mir ein Jahresmotto. Oh, für 2020 steht noch keines… Naja, 4 Tage Zeit sind ja noch 😉

    Bis 2020! Ich freue mich drauf!

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